Berger faltbares Solarpanel-Set 100W mit Laderegler

Berger faltbares Solarpanel-Set 100W mit Laderegler

100 Watt
Ausgangsleistung
29 Volt
Ausgangsspannung
2,8 kg
Gewicht
4,4
8 Bewertungen*
Preis ca. ~ 129 €
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Das Berger faltbare Solarpanel-Set 100 W mit Laderegler ist für die mobile Stromversorgung beim Camping, im Wohnmobil, auf dem Boot oder abseits des Stromnetzes gedacht. Es kombiniert ein leicht transportierbares Solarmodul mit Anschlusskabeln und einem 20-A-Laderegler. Dadurch lassen sich kompatible Powerstations sowie verschiedene 12-V-Batterien laden. Besonders interessant ist das Set für alle, die eine kompakte Solarlösung suchen und kein festes Modul montieren möchten.

Aufbau und wichtigste Merkmale

Das Herzstück des Sets ist ein faltbares Solarpanel mit 100 W Nennleistung. Es verwendet monokristalline Solarzellen, die auf einer relativ kleinen Fläche einen angegebenen Wirkungsgrad von 24 % erreichen. Monokristalline Zellen gelten als effizient und eignen sich daher gut für mobile Module, bei denen Fläche und Gewicht eine wichtige Rolle spielen.

Zum Transport wird das Panel zusammengeklappt. Am Stellplatz kann es frei in der Sonne positioniert werden. Das ist vor allem dann praktisch, wenn Wohnmobil, Camper oder Zelt im Schatten bleiben sollen. Das mitgelieferte Verlängerungskabel schafft dafür einen gewissen Abstand.

Zu den zentralen Eigenschaften gehören:

  • Nennleistung: 100 Wp
  • Angegebener Energieertrag: bis zu 400 Wh pro Tag unter geeigneten Bedingungen
  • Zelltechnik: monokristalline Solarzellen
  • Angegebener Wirkungsgrad: 24 %
  • Spannung am optimalen Arbeitspunkt: 23,9 V
  • Strom am optimalen Arbeitspunkt: 4,18 A
  • Leerlaufspannung: 28,6 V
  • Kurzschlussstrom: 4,51 A
  • Laderegler: 20 A
  • Anschlüsse: MC4-Stecker und Krokodilklemmen
  • Maße geöffnet: 109,2 × 57,2 × 0,5 cm
  • Maße zusammengeklappt: 57,2 × 54,2 × 1 cm
  • Gewicht: je nach Produktangabe etwa 2,8 bis 3 kg
  • Modellnummer: 269784

Die elektrischen Nennwerte werden unter standardisierten Laborbedingungen ermittelt. Dazu gehören eine Modultemperatur von ungefähr 25 °C und eine Einstrahlung von 1.000 W/m². Im Alltag schwankt die tatsächlich nutzbare Leistung deshalb deutlich.

Lieferumfang

Das Berger Solar-Komplettset enthält die grundlegenden Komponenten für den mobilen Einsatz:

  • Faltbares Solarpanel: ein Modul mit 100 W Nennleistung
  • Laderegler: ein Regler mit einer Strombelastbarkeit von bis zu 20 A
  • Verlängerungskabel: 3 m lang und mit MC4-Steckern ausgestattet
  • Batteriekabel: Anschlusskabel mit Krokodilklemmen

Für typische Anwendungen ist das Zubehör damit bereits recht umfangreich. Spezielle Anschlüsse für bestimmte Powerstations oder Elektroblöcke im Wohnmobil sind jedoch nicht automatisch enthalten. Vor dem Kauf sollte daher geprüft werden, ob Spannung, Stecker, Polarität und Eingangsdaten des vorhandenen Geräts zum Panel passen.

Laderegler und unterstützte Batterietypen

Der mitgelieferte Laderegler ist für mehrere Batteriearten vorgesehen. Unterstützt werden LiFePO4-, AGM-, Gel-, Blei-Säure- und geflutete Blei-Batterien. Die Werkseinstellung ist auf Lithium-Batterien ausgerichtet. Bei anderen Batterietypen muss die Konfiguration entsprechend der Bedienungsanleitung angepasst werden.

Diese Einstellung ist wichtig, weil sich die erforderlichen Ladespannungen je nach Batterietechnik unterscheiden. Eine falsche Auswahl kann zu unvollständigem Laden führen und im ungünstigen Fall die Lebensdauer der Batterie beeinträchtigen.

In einer Nutzererfahrung wird der Regler als PWM-Laderegler beschrieben. Diese einfachere Reglertechnik kann insbesondere bei einer deutlichen Spannungsdifferenz zwischen Panel und Batterie weniger Energie nutzen als ein MPPT-Regler. Wer den maximal möglichen Ertrag aus dem 100-W-Solarpanel herausholen möchte, sollte diesen Punkt vor dem Kauf oder direkt am gelieferten Regler überprüfen.

Anschluss an Batterie und Powerstation

Für das Laden einer Batterie wird das Solarpanel über den Laderegler angeschlossen. Die Krokodilklemmen ermöglichen eine schnelle Verbindung mit den Batteriepolen. Dabei ist unbedingt auf die richtige Polarität zu achten.

Eine Powerstation kann je nach Modell über das MC4-Verlängerungskabel beziehungsweise über einen passenden Adapter verbunden werden. Entscheidend sind die zulässige Eingangsspannung, der maximale Eingangsstrom und der Steckertyp der Powerstation. Die Leerlaufspannung des Panels liegt bei 28,6 V und darf den erlaubten Solar-Eingangsbereich der Powerstation nicht überschreiten.

Bei Wohnmobilen mit Elektroblock ist möglicherweise weiteres Zubehör erforderlich. Ein Nutzer bemängelt, dass kein passender Adapter für den vorhandenen Elektroblock enthalten war. Das Set ist daher zwar anschlussfertig für die beschriebenen Standardverbindungen, aber nicht automatisch mit jeder Fahrzeugelektrik kompatibel.

Leistung in der Praxis

Die Erfahrungen mit der Ladeleistung fallen überwiegend positiv aus. Mehrere Anwender beschreiben das Panel als praktisch und leistungsfähig. Auch das Laden einer Caravan-Batterie wird als sehr zuverlässig bewertet. Positiv fällt zudem auf, dass sich das Panel unabhängig vom Fahrzeug in die Sonne legen lässt.

Ein Anwender nutzt zusätzlich eine 7 m lange Verlängerung, damit der Camper im Schatten stehen kann, während das Solarmodul direktes Sonnenlicht erhält. Längere Leitungen erhöhen allerdings den elektrischen Widerstand. Deshalb sollten ausreichend dicke und für den Solarbereich geeignete Kabel verwendet werden.

Daneben gibt es eine kritischere Praxiserfahrung: Bei zwei Messungen kamen nur etwa 19 bis 34 W an der Batterie an, obwohl die Sonne kräftig schien und das Panel passend ausgerichtet war. Als mögliche Ursache wurde allerdings ein bereits relativ hoher Ladezustand der Batterie genannt. Ein angeschlossener Ladebooster kann die Messung ebenfalls beeinflussen. Dieser einzelne Wert lässt daher keine eindeutige Aussage über die generelle Leistungsfähigkeit zu.

Dass ein 100-W-Modul im Alltag nicht dauerhaft 100 W liefert, ist grundsätzlich normal. Die tatsächliche Leistung hängt unter anderem von folgenden Faktoren ab:

  • Sonnenstand: Flach einfallendes Licht senkt den Ertrag.
  • Ausrichtung: Das Panel sollte möglichst direkt zur Sonne zeigen.
  • Temperatur: Stark erwärmte Solarzellen erzeugen meist weniger Leistung.
  • Verschattung: Schon kleine Schatten können den Ertrag deutlich reduzieren.
  • Ladezustand der Batterie: Eine fast volle Batterie nimmt weniger Leistung auf.
  • Laderegler: PWM- und MPPT-Regler nutzen die verfügbare Modulleistung unterschiedlich effizient.
  • Kabelverluste: Lange oder zu dünne Leitungen verursachen Spannungsverluste.
  • Wetter und Jahreszeit: Bewölkung, Dunst und eine tief stehende Wintersonne reduzieren die Ausbeute.

Die genannten 400 Wh pro Tag sind daher als günstiger Orientierungswert zu verstehen und nicht als garantierter Tagesertrag. Unter passenden Sommerbedingungen kann diese Energiemenge realistisch sein. Bei schlechtem Wetter oder ungünstiger Ausrichtung fällt sie deutlich niedriger aus.

Mobilität und typische Einsatzbereiche

Mit zusammengeklappten Maßen von rund 57,2 × 54,2 × 1 cm lässt sich das Berger Solarpanel vergleichsweise platzsparend verstauen. Das Gewicht von etwa 3 kg ist für ein mobiles 100-W-Modul moderat. Es eignet sich daher für den Kofferraum, die Heckgarage eines Wohnmobils oder ein größeres Campinggepäck.

Typische Anwendungen sind:

  • Wohnmobil und Campervan: Nachladen der Aufbaubatterie am Stellplatz
  • Wohnwagen: Unterstützung der Bordstromversorgung ohne festen Landstromanschluss
  • Powerstation: Solare Energieversorgung für Licht, Smartphone, Kamera oder Notebook
  • Zeltcamping: Mobile Stromerzeugung bei längeren Aufenthalten
  • Boot: Zeitweises Laden einer geeigneten Bordbatterie
  • Notstromvorsorge: Ergänzung einer Powerstation bei Stromausfällen
  • Garten und Wochenendgrundstück: Versorgung kleiner 12-V-Verbraucher über eine Batterie

Für Wanderungen oder minimalistisches Trekking ist das Set wegen seiner Abmessungen und des Gewichts nur eingeschränkt geeignet. Sein Schwerpunkt liegt eher auf Reisen mit Fahrzeug, Boot oder stationärem Campingplatz.

Bedienung und Installation

Das Grundprinzip ist unkompliziert: Panel entfalten, sonnig ausrichten, Laderegler korrekt einstellen und Batterie beziehungsweise Powerstation anschließen. In der Praxis setzt die Installation dennoch ein grundlegendes Verständnis für elektrische Anschlüsse voraus.

Eine Erfahrung weist auf eine klein gedruckte und wenig hilfreiche Anleitung hin. Gerade bei der Einbindung in eine vorhandene Wohnmobil-Elektrik kann deshalb zusätzlicher Klärungsbedarf entstehen. Vor der ersten Inbetriebnahme sollten die Anschlussreihenfolge und die Einstellungen des Reglers sorgfältig geprüft werden.

Bei vielen Ladereglern gilt: zuerst den Regler mit der Batterie verbinden und danach das Solarpanel anschließen. Beim Trennen erfolgt die Reihenfolge umgekehrt. Maßgeblich ist jedoch immer die Anleitung des tatsächlich gelieferten Reglers.

Vorteile

  • Mobiles Komplettset: Panel, Laderegler und grundlegende Anschlusskabel werden gemeinsam geliefert.
  • Gute Transportfähigkeit: Das Modul ist faltbar, flach und mit etwa 3 kg relativ leicht.
  • Flexible Platzierung: Das Panel kann in der Sonne stehen, während Camper oder Wohnwagen im Schatten bleiben.
  • Breite Batteriekompatibilität: LiFePO4-, AGM-, Gel- und verschiedene Bleibatterien werden unterstützt.
  • MC4-Anschluss: Der verbreitete Solarstandard erleichtert Erweiterungen und den Einsatz geeigneter Adapter.
  • Monokristalline Zellen: Die Zelltechnik ermöglicht eine hohe Leistung auf kompakter Fläche.
  • Positive Ladeerfahrungen: Mehrere Anwender bewerten Leistung, Funktion und Alltagstauglichkeit positiv.
  • Keine feste Montage nötig: Das Modul kann nur bei Bedarf aufgestellt und anschließend wieder verstaut werden.

Nachteile

  • Wahrscheinlich einfacher PWM-Regler: Gegenüber einem MPPT-Laderegler kann weniger Solarenergie nutzbar sein.
  • Keine garantierten 100 W im Alltag: Die Nennleistung wird nur unter optimalen Testbedingungen erreicht.
  • Adapter nicht für jedes System enthalten: Für Elektroblöcke und manche Powerstations kann zusätzliches Zubehör notwendig sein.
  • Anleitung mit Verbesserungspotenzial: Kleine Schrift und knappe Erklärungen können die Einrichtung erschweren.
  • Manuelle Ausrichtung erforderlich: Für einen guten Ertrag muss das Panel regelmäßig zur Sonne ausgerichtet werden.
  • Krokodilklemmen eher für flexible Nutzung: Für eine dauerhafte Installation sind fest verschraubte und abgesicherte Anschlüsse meist geeigneter.
  • Uneinheitliche Gewichtsangabe: Je nach Produktinformation werden 2,8 oder 3 kg genannt.

Hinweise für einen möglichst hohen Solarertrag

Das Panel sollte frei von Schatten und möglichst rechtwinklig zur Sonne aufgestellt werden. Da sich der Sonnenstand im Tagesverlauf verändert, kann ein gelegentliches Nachführen die Energieausbeute verbessern. Hinter einer Fensterscheibe fällt die Leistung meist geringer aus, weil das Glas einen Teil der Strahlung reflektiert oder filtert.

Auch die Kabellänge spielt eine Rolle. Wenn eine zusätzliche Verlängerung verwendet wird, sollte der Leitungsquerschnitt zur Länge und zum Strom passen. Minderwertige Steckverbindungen oder dünne Kabel können Leistung kosten und sich erwärmen.

Für eine aussagekräftige Leistungsprüfung sollte die angeschlossene Batterie nicht nahezu voll sein. Alternativ lässt sich eine Powerstation mit leererem Akku und integrierter Eingangsanzeige verwenden. So wird besser sichtbar, welche Leistung unter den aktuellen Bedingungen tatsächlich ankommt.

Pflege, Transport und Sicherheit

Die Oberfläche des Solarmoduls sollte sauber gehalten werden. Staub, Blütenpollen und Vogelkot können die Leistung verringern. Zur Reinigung genügen meist ein weiches, feuchtes Tuch und klares Wasser. Scheuernde Schwämme und aggressive Reinigungsmittel sind ungeeignet, da sie die Oberfläche beschädigen können.

Weitere praktische Hinweise:

  • Trocken verstauen: Vor dem Zusammenklappen sollte das Panel vollständig abgetrocknet sein.
  • Nicht stark knicken: Das Modul nur an den vorgesehenen Faltstellen zusammenlegen.
  • Stecker schützen: MC4-Verbindungen sauber und frei von Feuchtigkeit halten.
  • Polarität kontrollieren: Plus und Minus vor dem Batterieanschluss eindeutig prüfen.
  • Batterietyp einstellen: Am Regler das korrekte Ladeprofil auswählen.
  • Kurzschlüsse vermeiden: Krokodilklemmen dürfen sich im angeschlossenen Zustand nicht berühren.
  • Kabel regelmäßig prüfen: Beschädigte Isolierungen und lockere Kontakte müssen ersetzt beziehungsweise befestigt werden.
  • Sturmsicher aufstellen: Die große Fläche kann bei Wind wie ein Segel wirken und sollte entsprechend gesichert werden.
  • Technische Grenzwerte beachten: Powerstation und Batterie nur innerhalb ihrer zulässigen Eingangs- und Ladeparameter betreiben.

Für wen lohnt sich das Berger Solarpanel-Set?

Das Berger faltbare Solarpanel-Set 100 W eignet sich besonders für Camping, Wohnmobil und Caravan. Es bietet eine kompakte Möglichkeit, Batterien oder kompatible Powerstations ohne feste Solaranlage nachzuladen. Die Kombination aus faltbarem Modul, MC4-Verlängerung, Krokodilklemmen und Laderegler deckt viele mobile Standardsituationen ab.

Wer eine einfache und gut verstaubare Solarlösung sucht, erhält ein vielseitiges Set mit überwiegend positiv bewerteter Ladeleistung. Vor dem Kauf sollten jedoch die Anschlüsse des eigenen Systems geprüft werden. Auch der vermutlich eingesetzte PWM-Laderegler ist bei hohen Effizienzansprüchen zu berücksichtigen.

Für gelegentliche Ausflüge und eine flexible Zusatzladung ist das Berger Set eine interessante Lösung. Wer dagegen regelmäßig den maximalen Ertrag benötigt oder eine dauerhafte Wohnmobilinstallation plant, sollte zusätzlich einen hochwertigen MPPT-Regler, fest installierte Batteriekabel und passende Adapter einkalkulieren.

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Berger faltbares Solarpanel-Set 100W mit Laderegler Erfahrungen

Die Leistung des 100 Watt Solarpanels hat mich positiv überrascht. Mit einer sieben Meter langen Verlängerung kann unser Bulli im Schatten stehen, während das Panel in der Sonne liegt.

Die Montage ist kompliziert, die Anleitung viel zu klein gedruckt und ein Adapter für den Elektroblock des Wohnmobils fehlt. Das ist ärgerlich und ohne Hilfe von ChatGPT kaum zu bewältigen.

Ich habe das Set direkt in der Filiale gekauft und bin noch unentschlossen. Statt eines MPPT Reglers ist nur ein PWM Laderegler verbaut, wodurch Leistung verloren gehen kann. Bei zwei Tests kamen trotz optimalem Winkel und wolkenloser Mittagssonne lediglich 19 bis 34 Watt in den Batterien an. Möglicherweise lag das aber an der bereits gut geladenen Versorgerbatterie mit DC DC Ladebooster. Ich teste weiter. Grundsätzlich ist es ein gutes, kompaktes und leicht zu verstauendes Set.

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Berger faltbares Solarpanel-Set 100W mit Laderegler: Fragen & Antworten

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Berger faltbares Solarpanel-Set 100W mit Laderegler — Alternativen

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