Bigblue SolarPowa 100 faltbares Solarpanel

Bigblue SolarPowa 100 faltbares Solarpanel

100 Watt
Ausgangsleistung
21 Volt
Ausgangsspannung
2,94 kg
Gewicht
4,2
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Preis ca. ~ 109
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Das BigBlue SolarPowa 100 ist ein faltbares 100-Watt-Solarpanel für Camping, Wohnmobil, Garten und mobile Notstromlösungen. Es kann kompatible Powerstations über den MC-4-Ausgang laden und versorgt kleinere Geräte direkt über USB-C oder USB-A. Mit N-Typ-Solarzellen, einer widerstandsfähigen ETFE-Oberfläche und kompakten Faltmaßen richtet es sich vor allem an Nutzer, die unterwegs möglichst unabhängig von einer Steckdose bleiben möchten.

Technische Daten und Hauptmerkmale

Das SolarPowa 100 kombiniert eine Nennleistung von 100 Watt mit einem noch gut transportierbaren Format. Die wichtigsten Daten im Überblick:

  • Nennleistung: maximal 100 W
  • Arbeitsspannung: 17,4 V
  • Arbeitsstrom: 5,74 A
  • Leerlaufspannung: 20,88 V
  • Kurzschlussstrom: 6,14 A
  • Solaranschluss: MC-4
  • USB-C-Ausgang: Power Delivery mit maximal 45 W
  • USB-A-Ausgang: Quick Charge 3.0 mit maximal 18 W
  • Solarzellen: hocheffiziente N-Typ-Zellen
  • Angegebener Wirkungsgrad: bis zu 25,4 %
  • Oberflächenmaterial: ETFE mit UV-beständiger EVA-Schicht
  • Schutzklasse: IP68 für das Solarmodul
  • Maße zusammengefaltet: 53,1 × 55,3 × 3,5 cm
  • Maße aufgeklappt: 107,1 × 55,3 × 0,5 cm
  • Gewicht: 2,94 kg
  • Kabellänge des Adapters: 1,5 m
  • Modellnummer: B420

Zur Ausstattung gehören integrierte Aufstellstützen und ein Tragegriff. Im Lieferumfang befinden sich außerdem ein Adapterkabel für DC5521, DC8020, DC7909 und XT60-F sowie eine Bedienungsanleitung.

Leistung unter realen Bedingungen

Die Angabe von 100 Watt bezeichnet die maximale Leistung unter standardisierten Laborbedingungen. Im praktischen Einsatz spielen Sonnenstand, Temperatur, Bewölkung, Ausrichtung und die verwendete Powerstation eine wichtige Rolle.

Bei kräftigem Sonnenschein wurden wiederholt Werte von ungefähr 70 bis 83 Watt erreicht. Ein Wert um 75 oder 80 Watt ist für ein faltbares 100-Watt-Solarpanel realistisch und als gutes Ergebnis einzuordnen. Selbst bei hohen Temperaturen blieb die Leistung in längeren Outdoor-Einsätzen vergleichsweise stabil. Das passt zu den Eigenschaften von N-Typ-Solarzellen, die bei Hitze weniger stark an Leistung verlieren sollen als manche konventionellen Zellen.

Wird das Panel bei Wind flach auf den Boden gelegt, sinkt die Leistung durch den ungünstigeren Winkel. Unter hellem Sonnenlicht waren dennoch etwa 50 bis 60 Watt möglich. Bei milchigem Winterhimmel konnte eine Powerbank mit 20.000 mAh innerhalb von 70 Minuten von 57 auf 76 Prozent geladen werden. Solche Einzelwerte sind allerdings nur bedingt übertragbar, da Powerbank, Ladeelektronik, Kabel und Wetter das Ergebnis beeinflussen.

Auch bei teilweiser Verschattung kann das Panel noch Energie liefern. Die Leistung fällt dann jedoch deutlich ab. Schon der Schatten eines Astes, einer Stange oder eines Fahrzeugs kann mehrere Solarzellen beeinträchtigen. Eine vollständig freie Fläche ist deshalb entscheidend.

Anschlüsse und Kompatibilität

Der MC-4-Ausgang ist für das Laden tragbarer Powerstations vorgesehen. Durch die mitgelieferten Adapter werden mehrere verbreitete DC-Anschlüsse und XT60-F abgedeckt. Damit lässt sich das BigBlue SolarPowa 100 mit vielen Powerstations von unterschiedlichen Anbietern verbinden.

Vor dem Anschluss sollten jedoch immer die Eingangsdaten der Powerstation geprüft werden. Besonders wichtig sind:

  • Zulässiger Spannungsbereich: Die Powerstation muss mit 17,4 V Arbeitsspannung und bis zu 20,88 V Leerlaufspannung umgehen können.
  • Maximaler Eingangsstrom: Das Solarpanel liefert unter optimalen Bedingungen bis zu 5,74 A im Arbeitspunkt.
  • Steckerbelegung: Ein mechanisch passender Adapter garantiert nicht automatisch die richtige Polarität.
  • Solarregler: Bei direkten Batteriesystemen ist ein geeigneter Laderegler erforderlich. Das Panel sollte nicht ohne passende Ladeelektronik an einen Akku angeschlossen werden.
  • Eingangsbegrenzung: Nimmt eine Powerstation beispielsweise nur 60 W Solarleistung auf, wird sie die mögliche Panelleistung entsprechend begrenzen.

Der USB-C-PD-Anschluss mit bis zu 45 W eignet sich für Smartphones, Tablets, Powerbanks und weitere Geräte mit USB-C-Ladung. Einige kompakte Notebooks können ebenfalls geladen werden, sofern ihnen 45 W genügen und sie das angebotene Power-Delivery-Profil unterstützen.

Über USB-A mit bis zu 18 W lassen sich ältere Smartphones, Navigationsgeräte oder andere USB-Verbraucher laden. Bei wechselnder Bewölkung kann die Ladeleistung schwanken oder der Ladevorgang kurz unterbrochen werden. Für empfindliche Geräte ist eine zwischengeschaltete Powerbank häufig die stabilere Lösung.

Wichtig ist, dass das SolarPowa 100 keinen Strom speichert. Energie steht nur bei ausreichender Sonneneinstrahlung zur Verfügung. Für eine Nutzung am Abend wird daher eine Powerstation oder Powerbank benötigt.

Aufbau und praktische Handhabung

Zum Betrieb wird das Panel aufgeklappt, mit den Stützen aufgestellt und möglichst direkt zur Sonne ausgerichtet. Der passende Winkel verbessert die Ausbeute erheblich. Da der Sonnenstand im Tagesverlauf wandert, lohnt sich ein gelegentliches Nachführen.

Der Aufbau geht schnell und erfordert kein Werkzeug. Das relativ flache Faltformat erleichtert den Transport im Auto, Wohnmobil oder Wohnwagen. Mit knapp 3 kg ist das Panel leichter als viele starre Solarmodule mit Glasoberfläche. Für längere Wanderungen ist es dennoch kein Leichtgewicht.

Die integrierten Stützen erfüllen ihren Zweck, gehören aber zu den häufiger kritisierten Details. Sie bieten keine stufenlose Winkelverstellung und werden teilweise als etwas wackelig beschrieben. Beim Verschieben können die Füße zudem am Klettmaterial hängen bleiben. Praktischer ist es, das Modul an den Stützen anzuheben, statt es über den Boden zu ziehen.

Bei starkem Wind sollte das Panel nicht unbeaufsichtigt auf den Stützen stehen. Die große Fläche wirkt wie ein Segel und kann umkippen. Für windige Tage bieten sich ein geschützter Standort, eine geeignete Sicherung oder die flache Ablage auf dem Boden an. Schwere Gegenstände dürfen dabei nicht auf den aktiven Solarflächen liegen oder diese punktuell belasten.

Verarbeitung und Widerstandsfähigkeit

Die ETFE-Oberfläche ist für den mobilen Einsatz interessant. Sie ist leichter als Glas, widersteht UV-Strahlung und schützt die Solarzellen vor typischen Belastungen beim Transport. Mehrmonatige Camping-Einsätze zeigen, dass das Panel auch bei Hitze und regelmäßiger Nutzung zuverlässig arbeiten kann. Sichtbare Gebrauchsspuren sind dabei nicht ungewöhnlich.

Das Solarmodul wird mit IP68 beworben und ist damit grundsätzlich gut gegen Staub und Wasser geschützt. Das bedeutet jedoch nicht, dass offene Steckverbindungen oder angeschlossene Geräte sorglos im Regen liegen sollten. USB-Anschlüsse, Adapter, Kabelkupplungen und die Powerstation sollten trocken sowie vor Schmutz geschützt bleiben.

Die Erfahrungen mit der Haltbarkeit sind überwiegend positiv, aber nicht vollkommen einheitlich. Vereinzelt wurde ein früher Defekt gemeldet. Ein solcher Einzelfall lässt keine allgemeine Aussage über die Lebensdauer zu, sollte bei der Prüfung nach dem Kauf aber berücksichtigt werden. Sinnvoll ist ein zeitnaher Funktionstest mit mehreren Anschlüssen und unter möglichst guter Sonneneinstrahlung.

Typische Einsatzbereiche

Das BigBlue SolarPowa 100 lässt sich flexibel einsetzen:

  • Camping und Wohnmobil: Laden einer Solarbox oder Powerstation für Beleuchtung, Kühlbox und mobile Elektronik
  • Autarke Reisen: Nachladen von Smartphone, Tablet, Kamera, Drohne und Powerbank
  • Garten und Wochenendhaus: Temporäre Energieversorgung ohne fest installiertes Solarmodul
  • Notstromvorsorge: Unterstützung einer Powerstation bei längeren Stromausfällen
  • Outdoor-Arbeit: Stromversorgung für kleine Computer, Messgeräte oder Kommunikationsausrüstung
  • Freizeit und Veranstaltungen: Laden mobiler Geräte fernab einer Steckdose

Für leistungsstarke Haushaltsgeräte reicht ein einzelnes 100-Watt-Panel allein nicht aus. Es kann aber eine Powerstation über viele Stunden nachladen und dadurch deren Laufzeit verlängern. Die tatsächlich nutzbare Energiemenge hängt von der täglichen Sonnenscheindauer ab.

Vorteile

  • Gute Praxisleistung: Unter günstigen Bedingungen sind etwa 70 bis 83 W erreichbar.
  • Hohe nominelle Zelleffizienz: Die N-Typ-Solarzellen erreichen laut Produktangabe bis zu 25,4 %.
  • Vielseitige Anschlüsse: MC-4, mehrere DC-Adapter, XT60-F, USB-C und USB-A decken viele Anwendungen ab.
  • Direktes USB-Laden: Smartphones und Powerbanks benötigen nicht zwingend eine separate Powerstation.
  • Transportables Format: Das Modul lässt sich auf kompakte 53,1 × 55,3 × 3,5 cm zusammenfalten.
  • Robuste Oberfläche: ETFE ist UV-beständig, leicht und für häufige Outdoor-Einsätze geeignet.
  • Schneller Aufbau: Integrierte Stützen und Tragegriff erleichtern die Inbetriebnahme.
  • Gutes Verhalten bei Hitze: Auch bei warmem Wetter kann das Panel eine stabile Leistung liefern.
  • Wetterfeste Konstruktion: Die IP68-Einstufung ist bei Camping und anderen Outdoor-Aktivitäten von Vorteil.

Nachteile

  • 100 W werden im Alltag selten erreicht: Die typische Spitzenleistung liegt eher zwischen 70 und 83 W.
  • Eingeschränkt verstellbare Stützen: Eine präzise Anpassung des Aufstellwinkels ist nicht vorgesehen.
  • Empfindlich gegen Wind: Ohne Sicherung kann die große Fläche leicht umkippen oder verweht werden.
  • Stützen können am Klettverschluss hängen: Das erschwert das schnelle Nachführen zur Sonne.
  • Keine Energiespeicherung: Für Strom bei Dunkelheit ist zusätzlich eine Powerstation oder Powerbank erforderlich.
  • Nicht für jede Powerstation automatisch geeignet: Spannung, Strom, Anschluss und Polarität müssen vorab geprüft werden.
  • Etwas sperrige Lagerung: Das Panel kann sich im Hochkantstand teilweise wieder öffnen, wenn es nicht fixiert wird.
  • Für Rucksacktouren relativ schwer: 2,94 kg sind für Autocamping gut tragbar, auf langen Fußwegen aber deutlich spürbar.

Tipps für möglichst hohen Solarertrag

Für die bestmögliche Leistung sollte das Panel vollständig aufgeklappt und ohne Schatten platziert werden. Bereits kleine Abschattungen können den Ertrag merklich reduzieren.

  • Direkt zur Sonne ausrichten: Die Fläche sollte möglichst im rechten Winkel zur Sonneneinstrahlung stehen.
  • Mehrfach am Tag nachführen: Eine Korrektur am Vormittag, Mittag und Nachmittag verbessert den Tagesertrag.
  • Verschattung vermeiden: Auch Kabel, Grashalme und schmale Äste sollten nicht auf den Solarflächen liegen.
  • Kabel kurz und hochwertig halten: Lange oder minderwertige Leitungen verursachen zusätzliche Verluste.
  • Powerbank als Puffer nutzen: Sie gleicht Leistungsschwankungen durch vorbeiziehende Wolken besser aus.
  • Hitze unter dem Panel reduzieren: Etwas Luftzirkulation auf der Rückseite unterstützt einen stabilen Betrieb.
  • Bei Wind absichern: Das Panel geschützt aufstellen oder flach ablegen, bevor stärkere Böen auftreten.

Pflege und Lagerung

Staub, Pollen und getrocknete Wassertropfen können den Ertrag reduzieren. Die Oberfläche sollte deshalb regelmäßig mit einem weichen, leicht feuchten Tuch gereinigt werden. Scheuermittel, harte Bürsten und aggressive Reiniger sind ungeeignet, da sie das ETFE-Material beschädigen können.

Vor dem Zusammenfalten sollte das Panel vollständig trocken sein. Kabel werden am besten locker aufgewickelt, damit keine Knicke an Steckern und Übergängen entstehen. Für die Lagerung eignet sich ein trockener, kühler Platz ohne starke mechanische Belastung. Eine Fixierung verhindert, dass sich das zusammengefaltete Modul selbstständig öffnet.

Für wen eignet sich das BigBlue SolarPowa 100?

Das BigBlue SolarPowa 100 faltbare Solarpanel ist eine überzeugende Wahl für Camping, Wohnmobilreisen und mobile Notstromvorsorge. Es bietet eine gute Kombination aus Leistung, Anschlussvielfalt und Transportierbarkeit. Besonders praktisch sind der direkte USB-C-Ausgang mit 45 W und das umfangreiche Adapterkabel für Powerstations.

Weniger geeignet ist es für ultraleichte Trekkingtouren, sehr windige Standorte oder Anwendungen, bei denen dauerhaft die vollen 100 W benötigt werden. Die einfachen Stützen erfordern ebenfalls etwas Kompromissbereitschaft.

Insgesamt liefert das SolarPowa 100 unter guten Bedingungen eine solide reale Leistung von rund 70 bis 83 W. Wer vor dem Kauf die Eingangsdaten der eigenen Powerstation prüft und das Panel sorgfältig zur Sonne ausrichtet, erhält ein vielseitiges mobiles Solarpanel mit einem ausgewogenen Verhältnis aus Leistung, Ausstattung und Packmaß.

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Bigblue SolarPowa 100 faltbares Solarpanel Erfahrungen

Die Lieferung erfolgte sehr schnell. Bei leicht bewölktem Februarhimmel lud das Solarpanel einen 20.000-mAh-Akku über USB-C in 70 Minuten von 57 auf 76 Prozent. Insgesamt wirkt das Produkt hochwertig und ist empfehlenswert. Die Stützen erfüllen ihren Zweck, bieten jedoch keine Möglichkeit zur Winkelverstellung.

Beim Camping ist das Solarpanel immer dabei und lädt die Solarbox unseres Wohnwagens zuverlässig. Etwas störend ist, dass die Aufstellfüße beim Verschieben ständig am Klettband hängen bleiben. Deshalb greife ich das Panel direkt an den Füßen, um es neu zur Sonne auszurichten. Eine andere Konstruktion wäre dennoch wünschenswert.

Optisch wirken die Panels hochwertig und solide verarbeitet. Allerdings sind die Stützen instabil, und die sperrigen Elemente lassen sich nicht vollständig schließen, wodurch sie sich bei aufrechter Lagerung von selbst öffnen. Besonders enttäuschend ist die Haltbarkeit: Bereits beim Testen fiel ein Panel aus. Daher ging das Produkt zurück.

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Bigblue SolarPowa 100 faltbares Solarpanel: Fragen & Antworten

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Bigblue SolarPowa 100 faltbares Solarpanel — Alternativen

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