Jackery SolarSaga 100 Solarpanel
TIPP

Jackery SolarSaga 100 Solarpanel

100 Watt
Ausgangsleistung
20 Volt
Ausgangsspannung
3,6 kg
Gewicht
4,4
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Preis ca. ~ 249
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Das Jackery SolarSaga 100 Solarpanel ist ein faltbares 100-Watt-Solarmodul für Camping, Garten, Wohnmobil und mobile Notstromlösungen. Es wurde vor allem für Powerstations der Jackery-Explorer-Serie entwickelt, kann über seine USB-Anschlüsse aber auch kleinere Geräte direkt laden. Monokristalline Solarzellen, ein kompaktes Faltmaß und integrierte Aufsteller machen das Panel zu einer unkomplizierten Lösung für alle, die unterwegs Solarstrom erzeugen möchten.

Technische Daten und Hauptmerkmale

Das Jackery SolarSaga 100 kombiniert zwei faltbare Panelhälften mit einer widerstandsfähigen ETFE-Oberfläche. ETFE ist lichtdurchlässig, vergleichsweise leicht und für den regelmäßigen Einsatz im Freien ausgelegt.

Die wichtigsten Daten im Überblick:

  • Maximale Leistung: 100 Wp unter standardisierten Idealbedingungen
  • Solarzellen: monokristalline Zellen
  • Zellwirkungsgrad: bis zu 25 %
  • Leistungsspannung: 20 V
  • Leistungsstrom: 5 A
  • Leerlaufspannung: 24,8 V
  • Kurzschlussstrom: 5,4 A
  • USB-A-Ausgang: 5 V bei 2,4 A, entsprechend maximal 12 W
  • USB-C-Ausgang: 5 V bei 3 A, entsprechend maximal 15 W
  • Abmessungen aufgeklappt: ungefähr 122 × 53,5 cm
  • Abmessungen zusammengeklappt: ungefähr 61 × 53,5 × 3,5 cm
  • Gewicht: 3,6 kg
  • Betriebstemperatur: −10 bis 65 °C
  • Schutzart: IP65
  • Oberfläche: robustes ETFE-Laminat
  • Garantie: zwei Jahre

Die Schutzart IP65 bedeutet, dass das Solarpanel staubdicht und gegen Strahl- beziehungsweise Spritzwasser geschützt ist. Dauerhaftes Untertauchen oder längeres Liegenlassen im starken Regen ist damit jedoch nicht abgedeckt.

Aufbau, Transport und Bedienung

Für den Transport wird das SolarSaga 100 in der Mitte zusammengefaltet. Das Faltmaß ist kompakt genug für den Kofferraum, den Camper oder größere Gepäckfächer. Mit 3,6 kg ist es gut tragbar, allerdings nicht so leicht wie ultrakompakte Solarladegeräte für Rucksacktouren.

Auf der Rückseite befinden sich zwei ausklappbare Stützen. Damit lässt sich das Panel ohne zusätzliches Gestell aufstellen und zur Sonne ausrichten. In der Praxis gelingt der Aufbau schnell: Panel aufklappen, Stützen ausklappen, Winkel einstellen und das Kabel mit der Powerstation verbinden.

Die Konstruktion wird überwiegend als stabil wahrgenommen. Bei einem sehr flachen Aufstellwinkel können die elastischen Halterungen der Stützen allerdings weniger komfortabel sein. Wie dauerhaft Faltmechanismus und Gummibänder ihre Spannung behalten, hängt auch von Nutzung, Lagerung und Witterung ab.

Eine separate Transporttasche gehört nicht zum Lieferumfang. Für häufige Transporte kann daher eine passende Schutzhülle sinnvoll sein, damit Anschlüsse und Oberfläche nicht durch scharfkantige Gegenstände beschädigt werden.

Kompatibilität mit Powerstations

Das faltbare Solarpanel ist insbesondere für verschiedene Jackery Explorer Powerstations vorgesehen. Dazu zählen unter anderem kompatible Varianten der Explorer 240, 500, 1000 und 2000. Weil Modellgenerationen unterschiedliche Buchsen oder Adapter verwenden können, sollte vor dem Kauf die genaue Anschlussbezeichnung der vorhandenen Powerstation geprüft werden.

Bei bestimmten Kombinationen spielen Rundsteckerformate wie DC7909 und DC8020 eine Rolle. Ein mechanisch passend wirkender Adapter stellt nicht zwangsläufig einen elektrischen Kontakt her. Das gilt besonders bei neueren oder älteren Explorer-Modellen mit abweichender Buchse.

Powerstations anderer Marken lassen sich teilweise ebenfalls anschließen. Dafür kann jedoch ein separat erhältlicher MC4-Adapter oder ein anderer geeigneter Anschlussadapter notwendig sein. Spannung, Stromstärke, Polarität und zulässiger Solar-Eingangsbereich der Powerstation müssen zusammenpassen. Die Fremdkompatibilität ist daher weniger unkompliziert als innerhalb des Jackery-Systems.

Direktes Laden über USB

Ein praktischer Vorteil sind die integrierten Anschlüsse für USB-A und USB-C. Damit können kompatible Smartphones, Tablets, Kameras und andere kleine Akkugeräte direkt am Panel geladen werden. Eine Powerstation ist dafür nicht zwingend erforderlich.

Der USB-C-Port unterstützt 5 V bei bis zu 3 A. Er ist damit für normales USB-Laden geeignet, bietet aber kein modernes USB-C-Power-Delivery-Profil mit deutlich höherer Spannung. Leistungsstarke Notebooks oder Geräte, die zwingend USB-C PD benötigen, lassen sich deshalb nicht in jedem Fall oder nur sehr langsam laden.

Beim direkten Laden ist außerdem zu beachten, dass vorbeiziehende Wolken und Schatten die Stromversorgung unterbrechen können. Für empfindliche Geräte ist eine Powerbank als Zwischenspeicher oft die stabilere Lösung.

Reale Solarleistung im Alltag

Die Nennleistung von 100 W ist ein Labor- und Vergleichswert. Sie wird unter standardisierten Bedingungen mit optimaler Einstrahlung, passender Zelltemperatur und idealem Winkel bestimmt. Im Alltag fällt die tatsächliche Ladeleistung meist niedriger aus.

Unter guten Bedingungen wurden häufig Werte im Bereich von ungefähr 63 bis 80 W beobachtet. Rund 75 bis 80 W bei voller Mittagssonne und sorgfältiger Ausrichtung sind für ein tragbares 100-Watt-Solarmodul nicht ungewöhnlich. In einzelnen Langzeiteinsätzen konnte sich die Leistung bei idealen Bedingungen auch stärker an die Nennleistung annähern.

Wie viel Strom tatsächlich erzeugt wird, hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Sonnenstand: Eine möglichst senkrechte Einstrahlung auf die Modulfläche erhöht den Ertrag.
  • Bewölkung: Wolken reduzieren die Leistung teilweise innerhalb weniger Sekunden deutlich.
  • Teilverschattung: Bereits der Schatten eines Astes, einer Stange oder einer Zeltkante kann einen erheblichen Leistungsabfall verursachen.
  • Temperatur: Sehr heiße Solarzellen arbeiten weniger effizient als mäßig warme Zellen.
  • Ausrichtung: Ein falsch gewählter Winkel kann die Ladeleistung spürbar senken.
  • Leistungsaufnahme: Die Powerstation muss die angebotene Solarleistung innerhalb ihres zulässigen Eingangsbereichs verarbeiten können.
  • Verschmutzung: Staub, Pollen und Vogelkot verringern die nutzbare Lichtmenge.

Besonders die Teilverschattung ist ein wichtiger Punkt. Das SolarSaga 100 verliert dabei deutlich an Ertrag. In direkten Kurzvergleichen war dieser Effekt nicht wesentlich geringer als bei günstigeren 100-Watt-Panels. Ein schattenfreier Aufstellort ist deshalb wichtiger als kleine Unterschiede beim theoretischen Wirkungsgrad.

Typische Einsatzmöglichkeiten

Das Jackery SolarSaga 100 eignet sich für Situationen, in denen keine Netzsteckdose verfügbar ist oder eine Powerstation möglichst unabhängig nachgeladen werden soll.

  • Camping: Versorgung von Powerstation, Beleuchtung, Kameras, Smartphones und kleinen Kühlboxen
  • Wohnmobil und Van: Mobile Ergänzung zu einer fest installierten Solaranlage
  • Garten und Gartenhaus: Laden kleiner Akkugeräte oder einer tragbaren Powerstation
  • Outdoor-Fotografie: Stromversorgung für Kameraakkus, Drohnenzubehör und mobile Elektronik
  • Notfallvorsorge: Nachladen einer Powerstation bei längerem Stromausfall
  • Balkon oder Terrasse: Temporäre Nutzung ohne fest montiertes Solarmodul

Für eine dauerhaft installierte Solaranlage ist das faltbare Panel weniger geeignet. Seine Stärken liegen im mobilen und zeitweisen Einsatz.

Erfahrungen mit Verarbeitung und Zuverlässigkeit

Die Bedienung wird häufig als einfach beschrieben. Das Panel lässt sich schnell aufstellen und lädt kompatible Jackery-Powerstations ohne komplizierte Konfiguration. Auch die direkte Stromversorgung von Akkugeräten und Powerbanks funktioniert in der Regel zuverlässig.

Bei der Haltbarkeit zeigt sich ein gemischtes Bild. Langzeiteinsätze über etwa zwei Jahre belegen, dass das Panel trotz häufiger Transporte in gutem Zustand bleiben und weiterhin eine hohe Leistung liefern kann. Die ETFE-Oberfläche und der insgesamt stabile Aufbau sind hier klare Vorteile.

Es gibt jedoch auch Berichte über vollständige Ausfälle oder starke Leistungsverluste nach vergleichsweise wenigen Einsätzen. Ein solcher Verlauf scheint nicht die Regel zu sein, sollte bei einem mobilen Panel dieser Preisklasse aber berücksichtigt werden. Positiv fällt in diesem Zusammenhang der Jackery-Kundenservice auf, der bei dokumentierten Defekten mehrfach zügig und unkompliziert Ersatz bereitgestellt hat.

Vorteile des Jackery SolarSaga 100

  • Hoher Zellwirkungsgrad: Die monokristallinen Zellen erreichen laut Spezifikation bis zu 25 %.
  • Schneller Aufbau: Aufklappen, ausrichten und verbinden genügt.
  • Gut transportierbar: Das Panel lässt sich auf etwa die Hälfte seiner Breite zusammenfalten.
  • Integrierte Aufsteller: Ein zusätzliches Gestell ist für den normalen Betrieb nicht erforderlich.
  • Direkte USB-Anschlüsse: Kleine Mobilgeräte können ohne Powerstation geladen werden.
  • Robuste Oberfläche: ETFE schützt die Zellen und unterstützt eine lange Nutzungsdauer.
  • Spritzwasserschutz: IP65 bietet Sicherheit bei feuchter Umgebung und unerwarteten Regenschauern.
  • Gute Systemintegration: Besonders unkomplizierte Verwendung mit passenden Jackery-Explorer-Modellen.
  • Hilfsbereiter Support: Bei nachvollziehbaren Defekten wurden Ersatzlösungen mehrfach positiv bewertet.

Nachteile und mögliche Einschränkungen

  • Vergleichsweise hoher Preis: Günstigere 100-Watt-Panels können unter ähnlichen Bedingungen eine vergleichbare Leistung erreichen.
  • Nennleistung selten dauerhaft erreichbar: Im Alltag sind häufig etwa 63 bis 80 W realistischer als konstante 100 W.
  • Empfindlich gegenüber Schatten: Schon eine teilweise Abschattung kann den Solarertrag stark reduzieren.
  • Adapter können erforderlich sein: Das gilt vor allem für Powerstations anderer Hersteller oder abweichende Jackery-Anschlüsse.
  • Keine Transporttasche: Eine zusätzliche Schutzhülle muss bei Bedarf separat gekauft werden.
  • Begrenzter USB-C-Ausgang: Der Anschluss liefert maximal 15 W und kein leistungsstarkes USB-C PD.
  • Langzeithaltbarkeit nicht durchgehend einheitlich: Neben positiven Langzeiterfahrungen gibt es vereinzelte Berichte über Ausfälle und Leistungsverlust.
  • Nicht für dauerhafte Außenmontage gedacht: IP65 ersetzt keine vollständig wetterfeste Festinstallation.

Tipps für möglichst hohen Solarertrag

Eine korrekte Aufstellung beeinflusst die Leistung stärker als viele technische Detailwerte. Das Panel sollte so positioniert werden, dass die Sonnenstrahlen möglichst gerade auf die Solarfläche treffen.

  • Mehrmals täglich nachführen: Die Ausrichtung am Vormittag, Mittag und Nachmittag an den Sonnenstand anpassen.
  • Schatten vollständig vermeiden: Auch schmale Schatten von Ästen, Kabeln oder Campingmöbeln können den Ertrag deutlich senken.
  • Für Luftzirkulation sorgen: Abstand zum heißen Boden hilft, einen Wärmestau hinter dem Panel zu vermeiden.
  • Leistung kontrollieren: Die Eingangsanzeige einer Powerstation erleichtert das Finden des besten Winkels.
  • Kabel nicht unter Zug setzen: Anschlüsse und Buchsen sollten mechanisch entlastet bleiben.
  • Bei Wind sichern: Eine zusätzliche Befestigung verhindert das Umkippen oder Wegwehen des Panels.
  • Nach Regen trocknen lassen: Das Panel vor dem Zusammenfalten vollständig abtrocknen lassen.

Reinigung, Lagerung und Pflege

Die Solarfläche sollte regelmäßig auf Staub und Verschmutzungen geprüft werden. Zur Reinigung reichen meist ein weiches, leicht feuchtes Tuch und klares Wasser. Scheuermittel, harte Bürsten oder aggressive Reiniger können die ETFE-Oberfläche beschädigen.

Vor dem Zusammenfalten müssen Oberfläche, Scharniere und Stoffbereiche trocken sein. Für längere Lagerzeiten empfiehlt sich ein kühler, trockener Platz ohne direkte Sonneneinstrahlung. Schwere Gegenstände sollten nicht auf dem gefalteten Modul liegen. Auch starke Knicke, Stöße und punktueller Druck auf die Solarzellen sind zu vermeiden.

Für wen lohnt sich das Jackery SolarSaga 100?

Das Jackery SolarSaga 100 ist vor allem für Nutzer interessant, die bereits eine kompatible Jackery Explorer Powerstation besitzen und ein einfaches, gut abgestimmtes Solarsystem suchen. Es punktet mit schneller Inbetriebnahme, robustem Aufbau, direktem USB-Laden und einem transportfreundlichen Format.

Wer dagegen hauptsächlich auf den niedrigsten Preis pro Watt achtet, findet günstigere Alternativen mit ähnlicher Praxisleistung. Auch bei Powerstations anderer Marken sollte vor dem Kauf geprüft werden, welche Adapter notwendig sind. Das SolarSaga 100 rechtfertigt seinen Aufpreis daher weniger durch eine grundsätzlich höhere Energieausbeute als durch komfortable Bedienung, Systemkompatibilität und mobilen Aufbau.

Insgesamt ist das Jackery SolarSaga 100 ein vielseitiges faltbares Solarpanel für Camping und Outdoor-Einsätze. Die tatsächliche Leistung bleibt wetterabhängig, liegt aber im üblichen Bereich tragbarer 100-Watt-Module. Für Käufer im Jackery-Ökosystem ist es eine besonders bequeme, wenn auch nicht ganz preiswerte Lösung.

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Jackery SolarSaga 100 Solarpanel Erfahrungen

Ich kaufte das faltbare 100-W-Solarpanel passend zur Jackery Explorer E1000 v2. Im Vergleich mit einem weniger als halb so teuren Panel gleicher Leistung zeigte sich bei kurzen Tests jedoch kaum ein Unterschied. Auch bei Teilverschattung sank der Ertrag beider Modelle deutlich. Für eine endgültige Bewertung sind längere Tests im Sommer nötig. Das Jackery-Panel funktioniert zuverlässig, ob es den hohen Aufpreis rechtfertigt, bleibt aber fraglich.

Für Campingausflüge kaufte ich die Jackery 1000 mit zwei 100-Watt-Solarmodulen. Beide fielen bereits nach wenigen Einsätzen aus. Der freundliche Kundenservice schickte nach Prüfung von Fotos und Videos Ersatz. Doch auch diese Module zeigten nach zwei Jahren geringer Nutzung Defekte: Eines funktioniert gar nicht mehr, das andere liefert deutlich weniger Leistung. Wegen der Kompatibilität habe ich nochmals Ersatz bestellt. Sollte die Batterie ausfallen, werde ich vermutlich zu einem anderen System wechseln.

Insgesamt recht stabil. Wie lange Faltmechanismus und Haltegummis funktionieren, bleibt abzuwarten. Bei flacher Ausrichtung zur Sonne sind die Gummizüge unpraktisch. Meine beiden Panels erreichen bei optimaler Positionierung in direkter Mittagssonne jeweils maximal 80 Watt. Wichtig bei der Jackery 2.0: Die abgewinkelten Adapter von DC8020 auf DC7909 wirken passend, stellen jedoch keinen elektrischen Kontakt her.

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Jackery SolarSaga 100 Solarpanel: Fragen & Antworten

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